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23.07.2021

Pressezusammenfassung, 23.07.21
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Allgemein

Sozialausgaben: Corona-Pandemie führte zu Höchststand bei Sozialquote

Vorerst keine neuen bundesweiten Corona-Maßnahmen

Regierung setzt auf nachhaltige Ressourcennutzung

Zweiwöchige „Sicherheitsphase“ zu Beginn des neuen Schuljahres

HTL sollen E-Mobilität und KI stärker aufgreifen

Raiffeisen-Analyst rechnet mit starken Preissteigerungen im zweiten Halbjahr

EZB passt Ausblick an neue Strategie an

IV-Mitglieder in den Medien

Agrana: Für zwei Zuckerfabriken weiter Rübenanbau auf 38.000 Hektar nötig

Zement- und Betonproduzenten berichten über hohe Nachfrage

Kathrein Privatbank: Aktuellen Inflationsanstieg nicht überbewerten

Alpla kauft in der Slowakei zu

Deutschland setzt auf Kraftwerkslösungen von BERTSCHenergy

Tomaselli Gabriel Bau: 3D-Betonbauteile von Concrete 3D sind nun marktreif

Schlumberger will weniger anfällig für Krisen sein und sich breiter aufstellen

Gebrüder Weiss: Weltweite Logistiksituation herausfordernd

Hypo Vorarlberg-Chef neuer Obmann Sparte Bank & Versicherung

Allgemein

Sozialausgaben: Corona-Pandemie führte zu Höchststand bei Sozialquote

Durch die Corona-Pandemie sind die Sozialausgaben im Jahr 2020 kräftig angewachsen. Nach vorläufigen Berechnungen der Statistik Austria stiegen sie auf rund 130 Mrd. Euro (2019: 117 Mrd. Euro). Weil gleichzeitig die Wirtschaftsleistung (minus 5,1 Prozent) markant zurückging, kletterte die Sozialquote, also der Anteil der Sozialausgaben am BIP, auf 34,4 Prozent, was einem historischen Höchststand entspricht. „Im Corona-Jahr 2020 flossen erstmals Ausgaben in der Höhe von mehr als einem Drittel der österreichischen Wirtschaftsleistung in Soziales“, so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Mit 34,4 Prozent lag die Sozialquote um 5,1 Prozentpunkte über dem Wert des Jahres 2019 (29,3 Prozent). Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 machte sie noch 29,6 Prozent aus, im Durchschnitt des letzten Jahrzehnts (2010-2020) 29,9 Prozent. (Alle TZ)

Vorerst keine neuen bundesweiten Corona-Maßnahmen

Die Politik verzichtet vorerst auf weitere Restriktionen zur Eindämmung der Delta-Corona-Variante. Nach der Sitzung einer Taskforce mit Vertretern der Ministerien und Länder hieß es, die Lage werde beobachtet und evaluiert. Der Austausch zu möglichen weiteren Schritten werde dabei fortgesetzt. Im Vorfeld hatte vor allem das Gesundheitsressort neue Verschärfungen überlegt. Sorge machte in erster Linie der Anstieg der Infektionen bei Reise-Rückkehrern. Indes bleibt die Registrierungspflicht entgegen ursprünglichen Plänen aufrecht, doch ist die Maskenpflicht im Handel gefallen. Ausnahmen sind jene Bereiche, die zur Deckung des täglichen Bedarfs dienen wie Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und Banken. Außerdem setzt Wien generell im Handel weiter auf die Maske und führt sie in anderen Bereichen wie Kinos, Theatern oder Gotteshäusern wieder ein. (Alle TZ)

Regierung setzt auf nachhaltige Ressourcennutzung

Die Bundesregierung will mehr Klimaschutz auch durch eine nachhaltige Ressourcennutzung erreichen. Umweltministerin Leonore Gewessler, Wissenschaftsminister Heinz Faßmann und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger präsentierten mehrere „Leuchtturm-Projekte“ der Bioökonomie. Im Rahmen der Bioökonomie sollen fossile Rohstoffe und Energieträger durch nachwachsende Rohstoffe in möglichst allen Bereichen und Anwendungen ersetzt werden. Wissenschaftsminister Faßmann warnte vor Zwangsmaßnahmen. „Bioökonomie kann nicht verordnet werden, sondern muss überzeugen.“ Die Produkte der Bioökonomie müssten wettbewerbsfähig sein, sonst könnten es sich nur wenige leisten. Landwirtschaftsministerin Köstinger betonte die zentrale Rolle der Land- und Forstwirtschaft in der Bioökonomie. Außerdem erklärte sie: „Verbrennungsmotoren werden wir weiter brauchen.“ (Kurier S. 10, Volksblatt S. 21, TT S. 16)

Zweiwöchige „Sicherheitsphase“ zu Beginn des neuen Schuljahres

Das Bildungsministerium will bis Anfang August ein Konzept für das kommende Schuljahr vorlegen, wie man im Hinblick auf die aktuelle Corona-Situation vorgehen wolle. Als Grundpfeiler nannte Bildungsminister Heinz Faßmann „das Testen, das Impfen und manchmal auch Maske tragen“. Der genaue Plan müsse an die jeweilige Infektionslage angepasst werden. Zu Beginn des Schuljahres soll es eine zweiwöchige „Sicherheitsphase“ geben, in der drei Mal pro Woche verpflichtend Tests (Antigen und PCR) durchgeführt werden. Ob nicht Getestete am Unterricht teilnehmen dürfen, hänge von den Infektionszahlen ab. Einen neuerlichen Schichtbetrieb in den Schulen wollte Faßmann „gar nicht in Erwägung ziehen“. (Alle TZ; 22.7. ORF-„ZIB2“)

HTL sollen E-Mobilität und KI stärker aufgreifen

Die Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) sollen unter anderem die Themen Elektromobilität, nachhaltige Energiegewinnung, Künstliche Intelligenz (KI) und Cyber Security stärker aufgreifen. Das sehen Entwürfe zu neuen Lehrplänen für diese Schulen vor, die Bildungsminister Heinz Faßmann in Begutachtung geschickt hat. In den geltenden Lehrplänen der HTL für Elektrotechnik seien die aktuellen technischen Entwicklungen in den Bereichen Elektromobilität, nachhaltige Energiegewinnung und Energienutzung, energie- und kostenoptimierte Gebäudenutzung sowie ressourcenoptimierter Betrieb von industriellen Prozessen nicht enthalten, heißt es in den Erläuterungen zu den neuen Regelwerken. Bei der Überarbeitung habe man auch besonders Aspekte der Digitalisierung und Datensicherheit berücksichtigt. (SN S. 2)

Raiffeisen-Analyst rechnet mit starken Preissteigerungen im zweiten Halbjahr

Starke Preissteigerungen erwartet Peter Brezinschek, Chefanalyst von Raiffeisen Research, heuer in der zweiten Jahreshälfte. Um den Jahreswechsel sollte sich dann zeigen, ob die Inflationsraten wieder deutlich zurückgehen. Aber, so Brezinschek: „Wir werden in den nächsten fünf bis zehn Jahren sicher nicht mehr so tiefe Inflationsraten haben wie in früheren Jahren, da es viele strukturelle Änderungen geben wird.“ Im Schnitt könnte sie 2,5 Prozent betragen. Die Gefahr einer Hyperinflation in der Größenordnung von vier bis sechs Prozent sieht der Ökonom aber nicht. „Dafür gibt es keine Indizien.“ (Kleine S. 26)

EZB passt Ausblick an neue Strategie an

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird auf absehbare Zeit an ihrem ultralockeren Kurs zur Stützung der Wirtschaft festhalten. Die Währungshüter passten am Donnerstag auf der ersten Zinssitzung nach ihrer Strategieerneuerung den geldpolitischen Ausblick an die geänderten Vorgaben an. Die Leitzinsen bleiben weiterhin bei 0,0 Prozent. Im Zuge des Strategiechecks hatten sich die Euro-Wächter vor zwei Wochen ein neues Inflationsziel von 2 Prozent gesetzt, nachdem es zuvor auf unter, aber nahe zwei Prozent gelautet hatte. Zugleich räumten sie sich etwas mehr Spielraum beim Erreichen ihres Ziels ein. Wenn die Zinsen wie derzeit bereits extrem tief liegen, sind aus Sicht der EZB besonders kraftvolle oder lang anhaltende Maßnahmen nötig. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Agrana: Für zwei Zuckerfabriken weiter Rübenanbau auf 38.000 Hektar nötig

Die Fortführung der Agrana-Zuckerfabrik in Leopoldsdorf nahe Wien ist vorerst gesichert. Die Bauern ziehen genügend Zuckerrüben, um beide Agrana-Fabriken (die zweite Zuckerfabrik steht in Tulln) zu versorgen. Dafür ist eine Fläche von zumindest 38.000 Hektar nötig. Diese wurde minimal, aber doch übertroffen. Die heurige Fläche von 38.650 Hektar entspricht einem Plus von 12.000 Hektar gegenüber dem Jahr davor. Ein Pakt mit der Agrana hat den Bauern Mut gegeben, weiter zu machen. „Der Rahmenvertrag des Zuckerpakts zwischen der Agrana und dem Verband der Rübenbauern gilt für drei Jahre“, erinnert der neue Agrana-Vorstandschef Markus Mühleisen. Die Fläche von mindestens 38.000 Hektar sei weiterhin entscheidend. „Deshalb hoffen wir, dass wir auch im nächsten Jahr die Rübenflächen zusammenbekommen, sodass wir in Österreich weiter zwei Standorte wirtschaftlich betreiben können.“ (Kurier S. 9)

Zement- und Betonproduzenten berichten über hohe Nachfrage

Seit Jahresbeginn gibt es eine extrem hohe Nachfrage nach Beton bzw. dessen Kernbestandteil Zement, die die Zementwerke zu einer intensiven Vorausplanung der Mengen zwingen. „Niemand kann sich an einen so starken März erinnern“, erklärt Berthold Kren, Geschäftsführer von Lafarge Österreich. Als einen Grund dafür nennt er die Investitionsprämie der Regierung, die er als „sehr gut und treffsicher“ beschreibt. Es sei jedenfalls nicht so, dass die Ende des Vorjahres bestellten Zementmengen nicht geliefert werden können. Probleme bereitet nur der darüber hinausgehende Bedarf. Deswegen stehe man in engem Austausch mit den Kunden, die das Problem mittlerweile erkannt hätten und gemeinsam mit den Zementproduzenten überlegen, welche Projekte nach hinten verschoben werden können. Mehr zu produzieren geht übrigens kaum: Die Anlagen zur Zementproduktion laufen 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Die Zementwerke würden „just in time“ produzieren, schildert auch Wopfinger Transportbeton-Chef Wolfgang Moser. Er bestätigt eine „durchaus außergewöhnliche Situation“. Der Absatz sei in den ersten Monaten zwischen 15 und 20 Prozent über dem gelegen, was normalerweise für die Jahreszeit üblich ist, schätzt er. Dass die Nachfrage extrem nach unten geht, ist auch in den kommenden Jahren nicht zu erwarten, sagt Moser. Zwar werde die Nachfrage im privaten Sektor – auch wegen der hohen Kosten – etwas zurückgehen. Aber es gebe große Infrastrukturprojekte wie den Bau der S7, den Semmeringbasistunnel, der U-Bahn-Bau in Wien, die Stadtstraße Wien und den Lobautunnel, die eine konstante Nachfrage garantieren. (Kurier S. 11)

Kathrein Privatbank: Aktuellen Inflationsanstieg nicht überbewerten

Bei der Entwicklung der US-Inflationsrate gibt es derzeit kein Halten. Allein im Juni legten die Verbraucherpreise jenseits des Atlantiks um 5,4 Prozent zu und stiegen damit erneut stärker als erwartet an. Josef Stadler, Fondsmanager bei der Kathrein Privatbank, will den aktuellen Anstieg nicht überbewerten. „Ein Großteil ist auf den Basiseffekt aufgrund der Konjunkturerholung zurückzuführen“. Die Entwicklung führe zu einem kurzfristigen Inflationsanstieg, konstatiert Stadler – die Kurve werde sich allmählich wieder abflachen. Stadler mahnt dennoch, die Auswirkungen des Inflationsanstiegs auf die Aktienmärkte nicht zu unterschätzen. Die Entwicklung verunsichert manch einen Anleger, wie die jüngsten Turbulenzen an den Börsen verdeutlichen. Jenen, die lieber in ruhigeren Fahrwässern navigieren wollen, rät Stadler, ihr Portfolio auf defensive und dividendenstarke Titel zu streuen. Auf solche setzt er im Kathrein Global Enterprise Fonds. Das Portfolio umfasst dabei 30 Aktien, die aus dem Universum des MSCI Weltindex selektiert werden, wobei Firmen mit stetigen Gewinnen und Dividendenzahlungen im Fokus stehen. Im Krisenjahr 2020 habe es keinen einzigen Ausfall bei den Dividenden seiner Fondstitel gegeben, betont Stadler. „Das wäre für uns ein Grund, die Aktie zu verkaufen.“ Kürzungen bei den Ausschüttungen habe es jedoch gegeben. Angesichts des Konjunkturaufschwungs – und steigender Unternehmensgewinne – dürfte sich das wieder ändern, ist der Experte überzeugt. Derzeit liegt die durchschnittliche Dividendenrendite aller im Fonds enthaltenen Titel bei rund 2,3 Prozent. (Presse S. 19)

Alpla kauft in der Slowakei zu

Der Verpackungsspezialist Alpla verfolgt den ganzheitlichen Ansatz, alle Produktbereiche und zukünftigen Verpackungslösungen im Hinblick auf eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Mit dem Erwerb eines signifikanten Minderheitenanteils am slowakischen Unternehmen Panara verstärkt das Vorarlberger Unternehmen nun die Aktivitäten im Forschungsfeld der alternativen, nachhaltigen Rohstoffe für Verpackungen. Panara fokussiert sich nämlich auf die Entwicklung vollständig biobasierter und biologisch abbaubarer Kunststoffe. „Panara hat viel Erfahrung auf dem Gebiet biobasierter Kunststoffe. Mit dem Einstieg in das und der Partnerschaft mit dem Unternehmen möchten wir dieses Wissen nutzen, um den Know-how-Transfer für unsere Anwendungen und Kunden zu ermöglichen“, so Günther Lehner, Alpla Chairman und zuständig für Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Technologie-Entwicklung und Innovation. (VN D2)

Deutschland setzt auf Kraftwerkslösungen von BERTSCHenergy

Bis 2038 steigt Deutschland per „Kohleausstiegsgesetz (KAG)“ aus. Das wiederum wirkt sich direkt auf ein Vorarlberger Unternehmen aus. Der Vorarlberger Kraftwerks- und Anlagenbauer BERTSCHenergy hat die Entwicklungen seit Anfang an mitverfolgt und bietet die gesuchten Lösungen für die künftige Energieversorgung Deutschlands an. Besitzer von Kohlekraftwerken in Deutschland haben – verkürzt gesagt – zwei Optionen. Die erste Option ist die Stilllegung des Kohlekraftwerks, welche durch finanzielle Anreize attraktiv gemacht und in Ausschreibungen beschlossen wird. Die zweite Option wird im Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G) beschrieben. Kohlekraftwerke, welche nicht an den Ausschreibungen teilnehmen, sondern durch neue Kraftwerke ersetzt werden, erhalten einen Kohleersatzbonus. Dieser Bonus variiert zwischen 10.000 Euro/MW und 390.000 Euro/MW für die kompensierende, neu installierte elektrische Leistung einer Anlage. (VN A7)

Tomaselli Gabriel Bau: 3D-Betonbauteile von Concrete 3D sind nun marktreif

Was mittels 3D-Druck und Beton schon möglich ist, zeigen die Vorarlberger Unternehmen Tomaselli Gabriel Bau und JOLO Betonfertigteile in ihrer gemeinsamen Firma Concrete 3D. Als österreichweit erstes Unternehmen bringen sie nach monatelangen Tests Betonbauteile aus dem 3D-Drucker auf den Markt. „Die Herausforderungen am Bau sind Produktivität, Leistbarkeit, Nachhaltigkeit und Facharbeitermangel“, sagt Philipp Tomaselli. Darauf könne man nun entsprechende Antworten geben. Gedruckt werden Fassadenelemente, Aussparungen, Halbfertigteile wie Säulen, Skulpturen, Schächte oder Verkleidungen sowie Möbel. 300.000 Euro kostete der 3D-Drucker, der die Betonteile direkt aus einer CAD-Vorlage druckt. Die Fassadenelemente sind bereits am ehemaligen Firmensitz von Tomaselli Gabriel in Nenzing zu sehen. Dafür wurden 50 Elemente mit einer Größe von bis zu eineinhalb Quadratmetern produziert. Sie sollen die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten mit Mustern, Logos oder Formen zeigen. (VN D1, ORF-„Vorarlberg heute“)

Schlumberger will weniger anfällig für Krisen sein und sich breiter aufstellen

Das von Corona geprägte Jahr 2020 hat dem Schaumweinhersteller Schlumberger zugesetzt. Um weniger anfällig für Krisen zu sein, will Vorstandschef Benedikt Zacherl das Unternehmen breiter aufstellen: So soll etwa der „Mozart“-Likör sein „touristisches Image“ verlieren und in Österreich bekannter werden. Schlumberger macht einen Großteil seines Geschäfts im vierten Quartal: Auch das soll sich ändern. „Unsere Produkte sollen nicht nur zu Anlässen, sondern auch speisebegleitend getrunken werden.“ Passend dazu kommt mit dem „Schlumberger Grünen Veltliner“ im Herbst das erste Bioprodukt des Unternehmens auf den Markt. Der Marktanteil beim Sekt liegt laut eigenen Angaben bei 22 Prozent: „Wir wollen qualitativer Marktführer sein. Eine Flasche Sekt, die weniger als fünf Euro kostet, wird es von uns nicht geben.“ Eine Forderung der Branche ist 2020 mit dem Wegfall der Schaumweinsteuer umgesetzt worden. Hier sieht Zacherl große Chancen, auch, um sich gegenüber der Prosecco-Frizzante-Konkurrenz zu behaupten: Denn die Steuer habe den Markt zwischen Sekt und Frizzante verzerrt. (OÖN S. 10)

Gebrüder Weiss: Weltweite Logistiksituation herausfordernd

Lothar Thoma ist seit Beginn des Jahres 2020 für den Bereich Air & Sea beim internationalen Transport- und Logistikunternehmen Gebrüder Weiss verantwortlich. Aktuell gibt es einige Herausforderungen zu bewältigen. Denn die weltweite Logistik geriet durch die Coronakrise und das steckengebliebene Containerschiff im Suezkanal ordentlich unter Druck. „Die Logistik ist weltweit sehr vernetzt und schon vor dem Vorfall im Suezkanal sind die logistischen Ketten ins Ungleichgewicht geraten. Denn durch den Lockdown in China wurde nichts produziert und es kamen zunächst keine Container nach Europa oder die USA. Die Produktion wurde dann zwar schnell wieder hochgefahren, allerdings haben dann dort wieder die Container gefehlt“, erklärte Thoma. (VN D2; 22.7. Vorarlberg live)

Hypo Vorarlberg-Chef neuer Obmann Sparte Bank & Versicherung

Michel Haller, Vorstandsvorsitzender der Hypo Vorarlberg Bank, ist neuer Obmann der Sparte Bank & Versicherung in Vorarlberg. Er folgt in dieser Funktion auf Werner Böhler, der in den Ruhestand trat. Harald Giesinger, Vorstandsvorsitzender der Dornbirner Sparkasse, wurde in die Funktion des Spartenobmann-Stellvertreters gewählt. Haller dankte seinem Vorgänger Werner Böhler für dessen Engagement und freut sich auf die neue Herausforderung. (VN D1)