Industrie gratuliert Vizekanzler Brandstetter sowie Wirtschaftsminister Mahrer

IV-GS Neumayer: Anstehende Reformvorhaben rasch umsetzen – Keine Entscheidungen zu Lasten der Steuerzahler

IV-Generalsekretär Mag. Christoph Neumayer

„Wolfgang Brandstetter und Harald Mahrer waren in ihren bisherigen Regierungsämtern für die Industrie wichtige und konstruktive Partner, insbesondere, wenn es darum ging, für den Standort gute, praktikable und zukunftsorientierte Lösungen zu erzielen. Wir wünschen dem neuen Vizekanzler als auch dem neuen Wissenschafts- und Wirtschaftsminister alles Gute und viel Erfolg für ihre neuen Aufgaben in der mehr als herausfordernden Zeit bis zur Nationalratswahl im Oktober“, betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Christoph Neumayer, am heutigen Mittwoch.

Verstärkte Arbeit auf parlamentarischer Ebene zu respektieren –  Verantwortungsvoll handeln 

Aus Sicht der Industrie sei das gestern von Bundeskanzler Kern skizzierte ‚Freie Spiel der Kräfte‘ und die damit von Seiten der SPÖ erfolgte Entscheidung, die Regierungsarbeit verstärkt auf die parlamentarische Ebene zu bringen, „selbstverständlich zu respektieren“. Allerdings sei entscheidend, dass es zu einer verantwortungsvollen Umsetzung der noch offenen Maßnahmen komme. „Nachhaltiges Handeln, das den konjunkturellen Aufschwung unterstützt und nicht zu Lasten der Steuerzahler und des Wirtschaftsstandortes geht, muss im Vordergrund stehen“, verwies der Generalsekretär auf die „Erfahrungen und teilweise dramatischen negativen Folgewirkungen der Beschlüsse des Jahres 2008“.

In Sachen Reformen stünden mit der Frage der Arbeitszeitmodernisierung, der Bildungsreform, des Beschäftigungsbonus, der Erhöhung der Forschungsprämie, dem Ausbau der Mitarbeiterbeteiligungsstiftung sowie dem Thema Rechtssicherheit und Beschleunigung von Genehmigungsverfahren bei Infrastrukturinvestitionen viele Vorhaben von entscheidender und langfristiger Bedeutung für Österreich an. „All das auf die lange Bank zu schieben wäre zum Schaden des heimischen Wirtschaftsstandortes und damit unverantwortlich gegenüber den Österreicherinnen und Österreichern, deren Arbeitsplätze und Wohlstand davon abhängen“, so Neumayer, der angesichts dieser Herausforderungen an den gemeinsamen Arbeitswillen und die staatspolitische Verantwortung aller politischen Entscheidungsträger appellierte.

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