Industrie fordert Gegenmaßnahmen gegen unlautere Handelspraktiken

IV-GS Neumayer: Fairer und freier Handel ist Basis für Wohlstand – Protektionismus ist Problem und nicht Lösung

„Als Befürworter von fairem und freien Handel, der Basis für unseren Wohlstand ist, lehnt die Industrie grundsätzlich unlautere Handelspraktiken wie Strafzölle ab. Im konkreten Fall basieren diese auf einer ausschließlich protektionistischen Motivation, der wir in der österreichischen Industrie und Europäischen Union entschieden gegenwirken müssen. Das heißt, wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen durch Einheben von Zöllen auf US-Produkte, die es noch zu definieren gilt“, erklärte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, am heutigen Freitag anlässlich der aktuellen Diskussionen über die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle für Stahl und Aluminium. Natürlich dürfe das nur die allerletzte Konsequenz sein. Denn ein Handelskrieg müsse jedenfalls mit Österreichs zweitwichtigster Exportdestination verhindert werden. „Daher sollten wir zunächst versuchen der US-Administration klar zu machen, wie schädlich ihre geplanten Maßnahmen für das Transatlantische Verhältnis und insbesondere die an sich hervorragende Wirtschaftspartnerschaft zwischen den zwei am engsten verflochtenen Wirtschaftsräumen der Welt ist.“ Fairer Freihandel führe zu Wohlstand für alle Beteiligten, Abschottung zum Gegenteil. Gerade in Zeiten, in denen protektionistische Tendenzen in den USA und auch in anderen Ländern Gefallen finden, bleibe die österreichische Industrie ein Befürworter für freien Handel, zu dem auch gut gemachte, faire Abkommen gehören.

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