Industrie: Kurzarbeitsmodelle schaffen klare Rahmenbedingungen

IV-Präs. Knill: Sachlich richtiger Weg, um Arbeitsplätze zu sichern

IV-Präsident Georg Knill

„Obwohl sich der Arbeitsmarkt langsam erholt, hat die Corona-Krise auf einige Bereiche der Wirtschaft nach wie vor – zum Teil massive – Auswirkungen. Daher ist die erzielte Einigung auf ein Übergangsmodell der Corona-Kurzarbeit für alle Betriebe bis Mitte 2022 sowie ein Modell für besonders stark betroffene Unternehmen bis Jahresende ein sinnvoller und sachlich richtiger Weg. Diese Lösung kann und wird einen Beitrag dazu leisten, Arbeitsplätze zu sichern und Unternehmen gezielt zu unterstützen“, betonte der Präsident der Industriellenvereinigung (IV), Georg Knill, am heutigen Montag. Wichtig sei vor allem, dass es jetzt klare Rahmenbedingungen für Betriebe sowie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die kommenden Monate gebe.

Im allgemeinen Übergangsmodell sind eine erhöhte Mindestarbeitszeit sowie die Anpassung der Beihilfenhöhe vorgesehen. Dies würde die finanzielle Nachhaltigkeit des Modells stärken. Neben einem sinnvollen Kurzarbeitsmodell und der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit müsse zudem das Thema Qualifizierung im Fokus der Arbeitsmarktpolitik stehen. „Bildung, Ausbildung und Weiterbildung sind und bleiben die beste Antwort auf die Herausforderungen der Corona-Krise. Denn trotz hoher Arbeitslosigkeit sind die Unternehmen des produzierenden Bereiches gerade in industriestarken Regionen mit einem Fachkräftemangel konfrontiert“, so Knill abschließend.

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