Industrie begrüßt Migrationsstrategie für Österreich

IV-GS Neumayer: Strategie für Arbeitsmigration entwickeln – Die besten Köpfe für Österreich gewinnen – Demografischen Entwicklungen entgegenwirken

„Wir begrüßen der Vorschlag von Innenminister Wolfgang Sobotka, die Entwicklung einer umfassenden Migrationsstrategie als Arbeitsschwerpunkt 2017 in der Regierung zu verankern und dafür eine Kommission einzusetzen", so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Christoph Neumayer, heute, Donnerstag. „Damit wird einer langjährigen Forderung der IV nach einer mittelfristigen Zuwanderungsstrategie entsprochen. Österreich braucht qualifizierte Zuwanderung für Wirtschaft und Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, verstärkt in die gesteuerte Zuwanderung zu investieren", hob Neumayer hervor. Der gestern vorgestellte Bericht des Migrationsrates des Innenministeriums enthalte Thesen, auf deren Basis ein Leitfaden für eine Migrationsstrategie entwickelt werden könne. „Wir empfehlen, dass die Gesamtstrategie Maßnahmen im Bereich Migration und Integration und ein proaktives Konzept enthält, in dem klare Zuständigkeiten definiert sind. Es soll dabei die Qualifikation der Zuwanderer im Mittelpunkt stehen, so dass eine rasche Kompatibilität am österreichischen Arbeitsmarkt gewährleistet werden kann“, forderte der IV-Generalsekretär.

Die Industriellenvereinigung habe erst im Sommer Empfehlungen für die Neugestaltung einer umfassenden Zuwanderungsstrategie präsentiert, die neben Plänen für mehr qualifizierte Zuwanderung auch die Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot-Karte vorsehe. „Bei der Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte geht viel weiter, darüber freuen wir uns. Die IV steht weiterhin als konstruktiver Partner beim Thema Zuwanderung und Integration zur Verfügung", so Neumayer abschließend.

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