Industrie zu Horizon Europe: Zukunftsorientierte Budgets stärken

IV-GS Neumayer: Österreich profitiert von Horizon 2020 überdurchschnittlich –Finanzielle Ausstattung für Nachfolgeprogramm Horizon Europe sicherstellen

Forscherin Solarzellen

„Österreich beweist einmal mehr seine Forschungs- und Technologiestärke: Aus dem EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 konnten wissenschaftliche Einrichtungen und forschende Unternehmen insgesamt mehr als eine Milliarde Euro erfolgreich einwerben, was die Rolle Österreichs als Nettoempfänger in diesem Programm weiter absichert. Überdurchschnittlich erfolgreich waren dabei Unternehmen“, betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, anlässlich des FFG Forums 2018 und aktueller Aussagen von Forschungsminister Heinz Faßmann sowie EU-Kommissar Carlos Moedas am heutigen Donnerstag. Das sei „ein absolutes Qualitätssiegel für Österreichs F&E-Aktivitäten, auf das wir stolz sein können“. Die FFG sei als nationale Kontaktstelle für das EU-Forschungsrahmenprogramm ein wichtiger Partner für die teilnehmenden Institutionen und die Politik.

Europa muss Fokus auf industrielle Kernthemen und Zukunftstechnologien richten

Auf dieser Basis gelte es nun aufzubauen und auch das künftige EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe für Österreich zu nützen. Besondere Stärkefelder seien insbesondere in den Bereichen Schlüsseltechnologien und IKT, Transport sowie Energie. „Europa muss seinen Fokus auf industrielle Kernthemen und Zukunftstechnologien legen, um seine Innovationsfähigkeit zu stärken. Die Industrie erwartet sich klare Signale der Politik, dafür die finanzielle Ausstattung sicherzustellen,“ so Neumayer, der die Bedeutung und Notwendigkeit von zukunftsorientierten Budgets unterstreicht: „Es braucht mehr als 120 Mrd. Euro für Horizon Europe, um den Status Quo halten zu können. Für einen echten Impact ist eine Verdopplung des Budgets auf 160 Mrd. Euro nötig.“ Darüber hinaus seien erfolgreiche Instrumente, wie strategische Partnerschaften abzusichern und neue Konzepte in enger Abstimmung mit der Industrie umzusetzen. „Es muss uns gelingen auch zukünftig durch eine erfolgreiche Industrie- und Innovationspolitik, heimische Wertschöpfungsketten abzusichern und Europas hochwertigen Lebensstandard nachhaltig zu bewahren,“ sagte der IV-Generalsekretär abschließend.

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