CETA: Vorläufige Anwendung ist Schritt zur Sicherung von Wohlstand und Arbeitsplätzen

IV-GS Neumayer: Transatlantischer Freihandel Riesenchance für Österreich – Export sichert direkt und indirekt rund 1,7 Millionen Arbeitsplätze

Als „wichtigen Schritt für die Zukunft und Gewinn für beide Seiten“, bezeichnete der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Christoph Neumayer, einmal mehr das Freihandelsabkommen CETA zwischen der Europäischen Union (EU) und Kanada anlässlich dessen vorläufiger Anwendung, die morgen in Kraft tritt. Von unterschiedlichster Seite seien im Vorfeld bewusst Ängste und Vorurteile geschürt sowie „Verunsicherung im großen Stil“ betrieben worden, was jeglicher sachlichen Grundlage entbehre. Damit müsse endgültig Schluss sein, forderte Neumayer. „Wir müssen internationale Märkte durch neue, gut gemachte und fair gestaltete Freihandelsabkommen öffnen, internationale Wettbewerbsbedingungen aktiv mitgestalten und ihre Einhaltung durchsetzen“, so der Generalsekretär im Hinblick auf die vollständige Ratifizierung von CETA sowie die Verhandlungen zu weiteren Handelsabkommen, wie das EU-Japan-Abkommen und das Investitionsabkommen mit China. Fairer Handel und Export sind gerade in Zeiten wie diesen nicht nur Wohlstands- und Beschäftigungsträger, sondern lassen die Welt zusammenwachsen und haben damit stabilisierende Wirkung auf die Weltpolitik.

Der heimische Außenhandel sichere rund 1,7 Mio. Arbeitsplätze in Österreich. Kanada sei dabei für Österreich als viertwichtigster Überseemarkt ein wichtiger Partner: 2016 betrugen heimische Exporte nach Kanada 1,2 Mrd. Euro. Studien sprechen von einer Zunahme der Exporte nach Kanada um bis zu 50 Prozent über die nächsten acht Jahre. „Sowohl die entsprechenden EU-Institutionen als auch die zukünftige österreichische Bundesregierung sind angesichts der gemachten Erfahrungen dringend gefordert, die Menschen mehr als bisher – und vor allem faktenbasiert – über die für Wohlstand und Arbeitsplätze so wichtige internationale Handelspolitik zu informieren“, betonte Neumayer, der abschließend klarstellte: „Postfaktische Diskussionen und das Schüren irrationaler Ängste gegenüber Freihandel sind eine ernstzunehmende und direkte Bedrohung für heimische Arbeitsplätze und damit für den zukünftigen Wohlstand der Menschen in unserem Land.“

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