Industrie: Produktion aufrechterhalten, Versorgung der Menschen sichern

IV-Präs. Kapsch: Österreichs Industrie arbeitet Tag und Nacht weiter – Großer Dank an Beschäftigte in den Betrieben für unermüdlichen Einsatz

„Unser ganzes Land fährt derzeit in eingeschränktem Betrieb, wo immer das möglich ist. Wichtig dabei ist aber, dass wir alles unternehmen, um die Produktion wichtiger Güter, notwendige Dienstleistungen und Logistikketten aufrecht zu erhalten. Dafür unverzichtbar sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort in den Unternehmen, in der heimischen Industrie, denen für ihren Einsatz in diesen außergewöhnlich herausfordernden Zeiten ganz besonderer Dank gebührt“, hält Mag. Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung (IV), nach den heutigen Ausführungen der Bundesregierung fest. „In vielen Fällen – gerade in der Produktionswirtschaft – ist eine Anwesenheit am Arbeitsplatz wie bisher erforderlich. Dabei geht es sowohl um die Produktion als auch um die Abwicklung von Projekten – nicht nur im Betrieb selbst, sondern auch auf Baustellen und bei Installationsaktivitäten, die nur vor Ort erledigt werden können. Nur so können wir die Stabilität von Lieferketten und damit die Versorgungssicherheit für die österreichische Bevölkerung gewährleisten“, hebt Kapsch hervor. Dies habe auch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck heute mit ihrem Verweis auf den hohen Stellenwert eines Aufrechterhaltens der industriellen Produktion und Logistik – selbstverständlich unter Umsetzung aller erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – deutlich gemacht. „Es geht uns um die Gesundheit der Menschen, die zu jeder Zeit das höchste Gut ist“, so der IV-Präsident weiter.

„Die bisher gesetzten Maßnahmen sehen aber in keiner Weise Werksschließungen oder gar einen Produktionsstopp für die produzierende Wirtschaft oder für industrienahe Dienstleistungen vor. Ausgangsbeschränkung ist nicht gleichbedeutend mit Arbeitsbeschränkung – der Weg zur Arbeit wurde von Bundeskanzler Sebastian Kurz wiederholt als einer der zulässigen Gründe genannt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen“, so der IV-Präsident. Diese Information für die Menschen sei entscheidend und „im Interesse jedes Einzelnen. Denn für eine gesicherte Versorgung der Österreicherinnen und Österreicher ist es unerlässlich, dass all jene, deren Anwesenheit in den Betrieben für ihre Tätigkeit unverzichtbar ist, wie bisher vor Ort ihrer Arbeit nachgehen“, so Kapsch, der abschließend betont: „Eine gut funktionierende Produktionswirtschaft und die dadurch gesicherte Versorgung der Menschen gehört zu jenen großen Stärken unseres Landes, die wir gerade jetzt so dringend brauchen. Arbeiten wir gemeinsam – Menschen und Unternehmen – daran, diese Stärke zu erhalten, um sie in der Krise nutzen zu können.“

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