Industrie zu EU-Kommission: Erfolgsprojekt Europa stärken und weiterentwickeln

IV-GS Neumayer: Weichen für wettbewerbsfähiges und nachhaltiges Europa 2030 stellen – Arbeitsplätze, Wohlstand und Lebensqualität sichern und stärken

Das europäische Parlament hat vergangene Woche die neue EU-Kommission unter Ursula von der Leyen bestätigt. „Mit der Wahl zum EU-Parlament und der Bestellung einer neuen EU-Kommission war 2019 ein Richtungsjahr für die Union. Nun liegt es an Ursula von der Leyen und ihrem Team die Grundsteine für ein starkes, offenes und wettbewerbsfähiges Europa 2030 zu legen“, betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Christoph Neumayer, am heutigen Montag. Von der Leyen hat für die nächsten fünf Jahre einen umfassenden Wandel in Europa angekündigt, der sowohl die Gesellschaft als auch die Wirtschaft betreffen werde. Die neu gewählte EU-Kommission müsse daher die kommenden Monate nutzen, um die Union mittel- bis langfristig neu auszurichten – hin zu effizienteren Strukturen und mehr Handlungsfähigkeit. Dazu bedarf es einer ambitionierten Agenda für Europas Zukunft.

Neuausrichtung Europas notwendig – Balancierte und nachhaltige Agenda umsetzen: Industrielle Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken – Hohe Lebensqualität sichern und ausbauen

„Angesichts des technologischen Wandels und des globalen Wettbewerbsdrucks zwischen den Wirtschaftsgroßmächten USA und China braucht es eine Neuausrichtung Europas. Eine europäische Industriepolitik muss die industrielle Wettbewerbsfähigkeit ins Zentrum einer nachhaltigen Politikgestaltung rücken“, so der IV-Generalsekretär. Sie müsse daher eine europäische Technologieführerschaft anstreben, den Unternehmen ermöglichen Innovationen voranzutreiben und neue Technologien zu entwickeln. Die EU müsse zudem eine Führungsrolle bei der weltweiten Agendasetzung einnehmen. Das regelbasierte, multilaterale Handelssystem und Europas bilaterale Wirtschaftsbeziehungen müsste gestärkt und ausgebaut werden, sodass Europa im Zentrum einer internationalen, auf Kooperation basierenden, fairen Handels- und Wirtschaftspolitik steht. „Je schneller Europa bei Lösungen für weltweite Herausforderungen eine Führungsrolle übernimmt, desto größer ist der Vorteil für die europäischen Bürgerinnen und Bürger“, so Neumayer abschließend.

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