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IV begrüßt vorläufige Anwendung des EU-Mercosur-Abkommens

Weltkarte zeigt Handelsverbindungen

Wichtiger Schritt für Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze

Die Industriellenvereinigung (IV) begrüßt die vorläufige Anwendung des Handelsabkommens zwischen der EU und den Mercosur-Staaten mit 1. Mai als wichtiges Signal für Europas wirtschaftliche und geopolitische Position. „Der Abbau von Zöllen, klarere Regeln für Handel und Investitionen sowie ein verbesserter Marktzugang stärken die Position der exportorientierten Industrie in Österreich und Europa“, erklärt IV-Generalsekretär Christoph Neumayer. Analysen zeigen, dass dadurch in Österreich bis zu 2.000 zusätzliche Industrie-Arbeitsplätze sowie ein Anstieg der industriellen Wertschöpfung um bis zu 300 Millionen Euro möglich sind.

Angesichts anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten und zunehmender geopolitischer Spannungen unterstreicht die IV die Bedeutung neuer Märkte und eines regelbasierten Welthandels. „Wer im internationalen Wettbewerb bestehen will, braucht verlässliche Rahmenbedingungen und Zugang zu dynamischen Märkten. Die vorläufige Anwendung des Mercosur-Abkommens ist ein wichtiger Schritt, um Europas wirtschaftliche Stärke abzusichern und neue Wachstumsimpulse zu setzen“, so Neumayer.