Entbürokratisierungsbericht bestätigt langjährige Forderungen der Industrie

Bürokratie-Abbau konsequent umsetzen
Die Industriellenvereinigung (IV) sieht sich angesichts des heutigen Entbürokratisierungsberichts von Staatssekretär Sepp Schellhorn bestätigt und mahnt eine konsequente Eindämmung der Bürokratie-Flut ein. „Es braucht die weitere und konsequente Umsetzung“, so IV-Generalsekretär Christoph Neumayer.
Die IV weist seit Jahren darauf hin, dass überbordende Bürokratie Unternehmen Zeit, Personal und finanzielle Ressourcen entzieht und damit Investitionen, Innovationen sowie die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich belastet. Die Erfüllung bürokratischer Auflagen verursacht jährliche Kosten von 10 bis 15 Milliarden Euro. Die heute präsentierte Analyse unterstreicht einmal mehr den dringenden Handlungsbedarf. Entscheidend ist nun, die identifizierten Belastungen konsequent abzubauen und Unternehmen spürbar zu entlasten.
Nun gilt es, die identifizierten Potenziale konsequent zu heben. Dazu braucht es den Abbau unnötiger Berichts- und Dokumentationspflichten, schnellere und effizientere Genehmigungsverfahren sowie eine konsequente Digitalisierung der Verwaltung. Ebenso müssen Doppelgleisigkeiten zwischen den Gebietskörperschaften beseitigt und bestehende Regulierungen regelmäßig auf ihre Praxistauglichkeit überprüft werden.
„Bürokratie ist kein Selbstzweck: Jeder überflüssige Verwaltungsschritt bindet Ressourcen, die Unternehmen für Investitionen, Forschung, Innovation und die Sicherung von Arbeitsplätzen benötigen. Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Lage muss es gelingen, Betriebe spürbar zu entlasten und damit den Standort nachhaltig zu stärken“, so Neumayer.

