en

Insolvenz-Entgelt-Fonds: Keine Rolle rückwärts bei den Lohnnebenkosten

Wettbewerbsfähigkeit stärken statt Lohnnebenkosten erhöhen

Die Industriellenvereinigung (IV) spricht sich gegen eine Erhöhung des IESG-Zuschlags aus. Statt den Faktor Arbeit weiter zu belasten, braucht es Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts, die Unternehmensinsolvenzen reduzieren und damit auch den Druck auf den Insolvenz-Entgelt-Fonds nachhaltig senken – bei gleichzeitig effizienter und zielgerichteter Ausgestaltung des Fonds.

Der beste Schutz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist ein wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort. Wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen sichern Arbeitsplätze und verhindern Insolvenzen. Eine Verteuerung des Faktors Arbeit hingegen bekämpft nicht die Ursachen der steigenden Belastung des Insolvenz-Entgelt-Fonds, sondern schwächt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und gefährdet damit Beschäftigung. Zudem würde der Effekt der für 2028 geplanten Entlastung bei den Lohnnebenkosten weiter gemindert.