Klinische Forschung für den Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftsstandort Österreich attraktivieren

One-Stop-Shops, schnellere Verfahren und verlässliche Rahmenbedingungen für den Forschungsstandort Österreich
Die Industriellenvereinigung (IV) unterstreicht die hohe Bedeutung klinischer Forschung für den Wirtschaftsstandort Österreich. Klinische Studien ermöglichen einen frühzeitigen Zugang zu innovativen Therapien und leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten. „Als Schnittstelle zwischen Forschung, Gesundheitsversorgung und industrieller Produktion ist klinische Forschung ein zentraler Hebel für Wissenschaft, Gesundheit, Produktion und Zukunftsinvestitionen. Sie stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und schafft Arbeitsplätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, hält die Industriellenvereinigung anlässlich des Pharmig-Pressegesprächs zum Thema „Mehr als Medizin: Wie klinische Forschung Österreich stärkt – und was auf dem Spiel steht“ fest.
Um dieses Potenzial künftig noch besser nutzen zu können, braucht es attraktive Rahmenbedingungen, weniger bürokratische Hürden und eine klare politische Priorisierung klinischer Forschung. „Es braucht effiziente Verfahren, verlässliche Rahmenbedingungen und ein klares Bekenntnis zum Forschungsstandort, damit Österreich im internationalen Wettbewerb bestehen kann und die Chancen für Patientinnen und Patienten, Wissenschaft und Wirtschaft bestmöglich genutzt werden. Dazu zählen insbesondere die Einrichtung eines nationalen One-Stop-Shops für klinische Studien, die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, die konsequente Verankerung von Bürokratieabbau und Forschungsförderung sowie die strategische Nutzung von Gesundheits- und Forschungsdaten“, so die IV abschließend.

