Mit KI individuelle Förderung stärken und Bürokratie abbauen

Industrie begrüßt KI-Strategie für Schulen: Zusammenarbeit mit Unternehmen stärken, individuelle Förderung ausbauen und Lehrkräfte entlasten
„KI verändert Tätigkeiten und Berufsbilder und ist zu Recht als Schlüsseltechnologie in der Industriestrategie 2035 verankert, denn sie eröffnet große Chancen für Österreich. Die KI-Strategie für Schulen ergänzt diesen Ansatz auf der Bildungsseite: Junge Menschen sollen die Technologie verstehen und sinnvoll einsetzen können“, betont Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV). „Ein engerer Austausch zwischen Schulen und Unternehmen kann den Unterricht durch reale Problemstellungen und betriebliche Anwendungsbeispiele bereichern und neue Wege in der Bildungs- und Berufsorientierung eröffnen“.
„Auch für die Schulen selbst bietet KI erheblichen Nutzen. Sie kann Lehrpersonen bei der Unterrichtsvorbereitung und Differenzierung von Aufgaben unterstützen und dabei helfen, sowohl Lernschwierigkeiten als auch besondere Begabungen gezielter zu berücksichtigen. Zudem soll KI Lehrpersonen von administrativen Routinetätigkeiten entlasten. So bleibt mehr Zeit für Unterricht, der Interesse weckt, und die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler“, so Neumayer.
„Um KI produktiv, kompetent und verantwortungsvoll einzusetzen, sind Lesen, Schreiben, Rechnen, kritisches Denken und Problemlösungskompetenz unverzichtbar. Diese Grundkompetenzen muss jedes Kind verlässlich erwerben. Dafür braucht es eine Bildungspflicht, die durch gezielte individuelle Förderung von der 1. bis zur 8. Schulstufe den Erwerb dieser Kompetenzen sicherstellt“, so Neumayer abschließend.

